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Weite Teile der norwegischen Küste sind in aller Welt für ihre einmalige Unterwasserwelt berühmt, und tauchen ist an der Küste ganzjährig möglich – dank des Golfstroms. Er sorgt in den Küstenregionen für ein relativ mildes Klima.

    

Generell ist das Tauchen in Norwegen überall für jedermann erlaubt. Ausgenommen sind lediglich Gebiete mit militärischen Anlagen, Vogelschutz-gebiete und die Gewässer in der Nähe von Fischfarmen. Militärgebiete sind durch Schilder markiert und in Karten verzeichnet.

    

Tauchzentren und Tauchklubs gibt es in den meisten Küstengebieten.

              

Jeder Tauchgang sollte von Boot oder Land aus beobachtet werden. Vom Boot aus setzen lassen Sie eine Oberflächenboje mit der internationalen Signalflagge ALFA als Taucherflalgge aus.

    

Jedes Boot muss eine zugelassene Rettungsweste pro Person dabei haben. Taucher können ihre Weste benutzen.

   

Beim Tauchen mit Gerät dürfen nur kontrollierte und vorschriftsmäßig markierte Luftflaschen verwendet werden. Sonst wird die Flasche an den Auffüllstationen abgelehnt. Flaschen, die nicht in Norwegen zugelassen sind, können benutzt werden, wenn sie in ihrem Heimatland anerkannt worden sind.

    

Es gibt zahlreiche Wracks in norwegischen Fahrgewässern, sowohl von kulturhistorischen Wert als auch von Bergungswert. Wenn kein direktes Tauchverbot herrscht, können Sporttaucher ohne Erlaubnis an diesen Wracks tauchen, sofern es nur zum Fotografieren oder zur Unterwasserjagd ist.

            

Man darf jedoch keine Gegenstände oder Teile aus den Wracks als Souvenir mitnehmen. Ist das Wrack älter als 100 Jahre, darf man nichts berühren, entfernen oder verändern.

   

Dinge, die lose auf dem Meeresboden liegen – ohne Verbindung zu einem Wrack, nennt man lose Funde. Man darf sie mitnehmen, sofern sie nicht älter als 100 Jahre sind. Sind sie älter, darf man sie nicht berühren, entfernen oder verändern.

        

Berücksichtigen Sie jedoch bitte beim “Erobern” eines alten Schiffswracks die goldene Regel: Anschauen, aber nicht berühren. Sollten Sie sogar ein bislang unbekanntes Wrack entdecken, markieren Sie die Stelle und informieren Sie die nächste Polizeistation oder ein Seefahrtsmuseum.
          

Tauchcenter oder Vereine, die Wracktauchen anbieten, finden sich an vielen Orten entlang der Küste. Besonders groß ist das Angebot an den Küsten von Møre sowie in Nord-Norwegen. Hier warten die Unterwasserabenteuer nur so auf ihre Herausforderer.

 

Die Unterwasserjagd ist nur mit Messern, Speeren oder Harpunen erlaubt. Besonders Seebarsch und Seeteufel gelten als schmackhafter Fang. Dagegen darf Hummer nicht gefangen werden. Gleiches gilt für Krabben, die kleiner als 13 cm sind.

                                       

Nähere Informationen erhalten Sie beim:

 

Norges Dykkerforbund (Norwegischen Taucherverband)

Postadresse:
Serviceboks 1, Ullevål Stadion
0840 Oslo

Besuchssadresse:
Sognsveien 75 L
0855 Oslo

Telefon   : (+47) 21 02 97 42/43   

Fax          : (+47) 21 02 97 41

Internett : www.ndf.no

E-post: dykking@nif.idrett.no

                                         

                   

                    

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Visitnorway.com

www.norwegen.no

                                                                           

                   

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